15. Winterfachtagung

Was sie erwartet

Vortragsprogramm der 15. Winterfachtagung

Der Auftakt der 15. Winterfachtagung ist der Begrüßungsabend auf der Stoaner Alm. Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrer Begleitung dabei sind.

Freuen Sie sich auf einen gemütlichen Abend in bayerischer Atmosphäre – mit gutem Essen, netten Gesprächen und einem herrlichen Blick auf die winterliche Bergkulisse.

Referent: Dipl.-Finw. Nico Schley, StB/RA
Thema - Aktuelle Entwicklungen und Gestaltungen im Immobiliensteuerrecht

Das Seminar beleuchtet die beratungsrelevanten Fragestellungen der Immobilienbesteuerung unter Berücksichtigung aller wesentlichen Steuerarten. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden konkrete Gestaltungsmöglichkeiten zur Reduzierung steuerlicher Belastungen sowie zur Vermeidung unerwünschter Steuerfolgen aufgezeigt.

Ein besonderer Fokus liegt auf steuerartübergreifenden Strategien, die eine ganzheitliche Optimierung ermöglichen – von der Anschaffung über die Verwaltung bis hin zur Veräußerung oder Übertragung von Immobilien. Zudem werden die aktuellen Entwicklungen in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung systematisch ausgewertet – mit Blick darauf, welche Gestaltungschancen oder Handlungsbedarfe sich für die Praxis ergeben.

Aktuelles aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung

Einkommensteuer/Gewerbesteuer

  • Klassische Fallstricke und Vermeidungsstrategien bei der Betriebsaufspaltung
  • Beratungsrelevantes zu privaten Veräußerungsgeschäften (§ 23 EStG) und zum gewerblichen Grundstückshandel

Gewerbesteuer

  • Aktuelle Entwicklungen und Gestaltungsoptionen bei der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG
  • Rechtssicherer Umgang mit PV-Anlagen, BHKW, Ladesäulen, Betriebsvorrichtungen & Co.

Umsatzsteuer

  • Brennpunktthema: Einheitlichkeit der Leistung oder Aufteilungsgebot?

Grunderwerbsteuer

  • Besondere Herausforderungen bei der Erfüllung der Anzeigepflichten nach §§ 18 ff. GrEStG (Signing-Closing-Problematik und Gefahr einer leichtfertigen Steuerverkürzung)
  • Darstellung von Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung/Verminderung von Grunderwerbsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer

  • Chancen und Risiken bei der steuerfreien Übertragung des Familienheims (§ 13 Abs. 1 Nr. 4a/b/c ErbStG)
  • Gestaltungen zur steueroptimierten Übertragung von Immobilienvermögen bei der Vermögensnachfolge
Referent: Dipl.-Finw. Nico Schley, StB/RA
Thema - Steueroptimierter Vermögensaufbau mit Immobilien

Das Seminar zeigt auf, wie sich durch gezielte steuerliche Gestaltungen ein effizienter Vermögensaufbau mit Immobilien erreichen lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei optimale Erwerbsstrukturen für neue Immobilieninvestitionen sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Abschreibungsbasis bei Bestandsimmobilien (AfA-Step-Up).

Die vorgestellten Strategien verfolgen einen steuerartübergreifenden Ansatz: Sie nutzen ertragsteuerliche Vorteile und vermeiden zugleich grunderwerbsteuerliche Nachteile. Selbstverständlich fließen alle bis zum Seminartermin relevanten gesetzlichen und rechtsprechungsbezogenen Neuerungen in die Betrachtung mit ein.

Geeignete Erwerbsstruktur zum Vermögensaufbau mit Immobilien

  • Anfangsverluste zum Verlustausgleich im Privatvermögen nutzen
  • Spätere Gewinne im Betriebsvermögen gering versteuern (AfA-Step-Up, KSt 15/10 %, erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG)
  • Exit-Strategie: Vermeidung bzw. Verminderung der Ausschüttungsbelastung bei der GmbH

Verschiedene Gestaltungen zur Erhöhung der AfA-Bemessungsgrundlage bei Bestandsimmobilien

Steueroptimierte Bündelung von Immobilien in einer Gesellschaft

  • Wahl der „richtigen“ Rechtsform
  • Vor- und Nachteile von Holdingstrukturen
  • Übertragung von Bestandsimmobilien auf eine Gesellschaft ohne Anfall von Ertrag- und Grunderwerbsteuer
  • Steueroptimierter Wechsel zwischen den Rechtsformen
Referent: Dipl.-Finw. Dirk Krohn
Thema - Neuerungen und Gefahren im Grunderwerbsteuerrecht

Mit dem Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) sowie dem neuen Umwandlungsteuererlass 2025 (UmwStE 2025) stehen umfassende Änderungen im Umwandlungs- und Grunderwerbsteuerrecht bevor. Diese betreffen sowohl Kapital- als auch Personengesellschaften und bringen zahlreiche neue Regelungen, Fristen und Prüfungsansätze mit sich, die für die steuerliche Beratungspraxis von hoher Relevanz sind.

Im ersten Teil widmet sich das Seminar aktuellen Entwicklungen im Grunderwerbsteuerrecht: verschärfte Anzeigepflichten, problematische Zurechnungen bei Share Deals sowie die doppelte Grunderwerbsteuer beim Anteilserwerb an Kapitalgesellschaften (Signing/Closing) sind nur einige der Praxisfallen, auf die hingewiesen wird. Ein praxisnahes Seminar für alle, die komplexe Umstrukturierungen steuerlich sicher begleiten und rechtssicher gestalten wollen.

Neuerungen und Gefahren im Grunderwerbsteuerrecht

  • Extreme Sanktionen eine unterbliebenen oder unvollständigen Anzeige nach § 19 GrEStG
  • Zurechnung von Grundstücken nach § 1 Abs. 4a GrEStG und die Folgen für die Share-Deal-Tatbestände
  • Signing/Closing Problematik beim Erwerb von Anteilen an KapG („doppelte“ Grunderwerbsteuer)

Das gemeinsame Rahmenprogramm auf der Hindenburghütte findet am 19. Februar statt. Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrer Begleitung dabei sind.

Freuen Sie sich auf bayerische Gastlichkeit, ein schönes Menü in uriger Atmosphäre und einen entspannten Ausklang des Tages inmitten der verschneiten Bergwelt.

Referent: Dipl.-Finw. Dirk Krohn
Thema - Neuerungen im Umwandlungssteuerrecht

Mit dem Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) sowie dem neuen Umwandlungsteuererlass 2025 (UmwStE 2025) stehen umfassende Änderungen im Umwandlungs- und Grunderwerbsteuerrecht bevor. Diese betreffen sowohl Kapital- als auch Personengesellschaften und bringen zahlreiche neue Regelungen, Fristen und Prüfungsansätze mit sich, die für die steuerliche Beratungspraxis von hoher Relevanz sind.

Dirk Krohn gibt im zweiten Teil einen fundierten Überblick über die zentralen Neuerungen – von der Erweiterung des Anwendungsbereichs des Umwandlungssteuergesetzes bis hin zu neuen Fristen für Anträge und Anteilstauschregelungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der geänderten Definition des Teilbetriebs, der erweiterten Verstrickung bei Einbringungen und der Vermeidung von Gestaltungsmodellen im Zusammenhang mit Einbringungsgewinnen.

Neuerungen im Umwandlungssteuerrecht

  • Erweiterung des Anwendungsbereichs des UmwStG
  • (Ausschluss-?) Frist für den Antrag zur Wahlrechtsausübung im Rahmen von Umwandlungen
  • Fristregelung für den Tausch von Anteilen bei Verschmelzungen (§ 13 UmwStG)
  • Klarstellungen und Verschärfungen zur Definition des Teilbetriebs
  • Erweiterung der 5-jährigen gewerbesteuerlichen Verstrickung auf mittelbare Veräußerungen durch natürliche Personen - § 18 Abs. 3 UmwStG
  • Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum bei Einbringungen nach § 20ff UmwStG (negative AK, Folgen für die Altfälle)
  • Verhinderung eines Gestaltungsfalls zum Einbringungsgewinn II bei einer Vor-Veräußerung - § 22 Abs. 2 Satz 5 UmwStG
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