69. Steuerfachtagung

Was sie erwartet

Vortragsprogramm der 69. Steuerfachtagung

Ab 18:00 Uhr - Begrüßungsabend durch die ASW im Conversationshaus
Referent: Dipl.-Finw. Lars Mayer, StB
Tagesablauf

Ab 08:00 Uhr
09:00 – 09:15 Uhr
09:15 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:15 – 14:30 Uhr
14:30 – 14:45 Uhr
14:45 – 16:00 Uhr
16:00 Uhr

Check-In am ASW-Counter
Begrüßung durch den Präsidenten Marcus Tuschen
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Mittagspause
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Ende

Ab 08:00 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 09:15 Uhr
Begrüßung durch den Präsidenten Marcus Tuschen

09:15 – 10:30 Uhr
Seminar

10:30 – 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 – 12:15 Uhr
Seminar

12:15 – 13:45 Uhr
Mittagspause

13:45 – 15:00 Uhr
Seminar

15:00 – 15:15 Uhr
Kaffeepause

15:15 – 16:30 Uhr
Seminar

16:30 Uhr
Ende

Aktuelle Entwicklungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmenssteuerrecht
Dieses Seminar bietet einen kompakten und praxisnahen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Unternehmenssteuerrecht und zeigt konkrete Gestaltungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen auf. Im Fokus stehen sowohl strategische Strukturentscheidungen – etwa die Wahl zwischen Stiftung, Immobilien-GmbH oder Holding – als auch innovative steuerliche Gestaltungsansätze, von Thesaurierungsmodellen bis hin zu komplexen Umstrukturierungen. Darüber hinaus werden zentrale Fragestellungen zur Absicherung bestehender Unternehmensstrukturen sowie zur gezielten Nutzung der Option zur Körperschaftsteuer beleuchtet. Ziel ist es, den Teilnehmenden fundierte Entscheidungsgrundlagen und direkt umsetzbare Impulse für die steueroptimierte Unternehmensgestaltung zu vermitteln.

Inhalte

I. Wann ist die Stiftung im Mittelstand steuerlich sinnvoll?

  1. Vergleich „Stiftung vs. Immo-GmbH“
  2. Vergleich „Stiftung vs. Holding“

II. Neue Gestaltungsideen

  1. Thesaurierung mit 15 % Körperschaftsteuer
  2. Rettung des steuerlichen Einlagekontos
  3. Besondere Gestaltung mit der Immobilien-GmbH
  4. Teileinkünfteverfahren und Thesaurierungsbesteuerung
  5. § 16 Abs. 4 EStG
  6. Der Weg in die Holding-Struktur – das „Huckepackmodell“
  7. Gesamtplanrechtsprechung, § 6 Abs. 5 S. 3 Nr. 4 EStG und Umsatzsteuer

III. Absicherung der Betriebsaufspaltung

  1. GmbH & Co. KG
  2. Umwandlung der Betriebs-GmbH in ein Einzelunternehmen
  3. Einbringung des Besitz-Unternehmens in die Betriebs-GmbH

IV. Wann ist die Option zur Körperschaftsteuer ausnahmsweise sinnvoll

  1. Kombination aus Körperschaftsteuer im Ertragsteuerrecht und Personengesellschafts-Rechtsform in anderen Rechtsgebieten
  2. Erbschaftsteuer, Sozialversicherung, Unternehmensregister, Konzernabschluss
Referent: Dipl.-Finw. (FH) Markus Perschon, StB
Tagesablauf

Ab 08:30 Uhr
09:00 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:15 – 14:30 Uhr
14:30 – 14:45 Uhr
14:45 – 16:00 Uhr
16:00 Uhr

Check-In am ASW-Counter
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Mittagspause
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Ende

Ab 08:30 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 10:30 Uhr
Seminar

10:30 – 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 – 12:15 Uhr
Seminar

12:15 – 13:45 Uhr
Mittagspause

13:45 – 15:00 Uhr
Seminar

15:00 – 15:15 Uhr
Kaffeepause

15:15 – 16:30 Uhr
Seminar

16:30 Uhr
Ende

Steuerliche Gestaltungen aus dem Internet: Was ist Mythos, was ist Wahrheit?
Immer mehr Mandanten kommen mit konkreten steuerlichen Gestaltungsideen aus sozialen Medien oder Internetbeiträgen in die Beratung. Die dort dargestellten Modelle sind häufig nicht grundsätzlich falsch, lassen jedoch wesentliche steuerliche Voraussetzungen, Grenzen und Risiken außer Acht. Dadurch entsteht schnell ein verzerrtes Bild vermeintlich einfacher Steuersparmodelle.
Das Seminar greift ausgewählte, aktuell häufig diskutierte Gestaltungen auf und ordnet sie steuerlich ein. Dabei werden sowohl mögliche Chancen als auch typische Risiken und Praxisprobleme aus Beratungssicht aufgezeigt.

Inhalte

I. Gestaltungen rund um und mit der GmbH

  1. GmbH als die gepriesene Steuerspar-Rechtsform
  2. Immobilien-GmbH
  3. „Doppelstock“-Holding
  4. Altersvorsorge
  5. Steuern sparen bei Investments

II. Gestaltungen i.R.v. Personenunternehmen

  1. GmbH & Co. KG, u.a.
  2. Immobilien
  3. Gewerbliche eGbR als Alternative?
  4. Kluge Nutzung des § 6b EStG

III. Private Pkw-Nutzung

  1. Ohne 1%-Regelung und ohne Fahrtenbuch
  2. Nutzungsverbot
  3. Weitere Gestaltungen rund um den Pkw

IV. Gestaltung durch Verschiebung

V. Kinder und Ehegatten

VI. Gestaltungen mit Versicherungen

  1. Kranken- und Pflegeversicherung
  2. Rentenversicherungen

VII. Vermögensübertragungen auf die nächste Generation

Referent: Dipl.-Finw. Floran Buchholz, StB, M.Sc. Accounting & Taxation
Tagesablauf

Ab 08:30 Uhr
09:00 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:15 – 14:30 Uhr
14:30 – 14:45 Uhr
14:45 – 16:00 Uhr
16:00 Uhr

Ab 16:00 Uhr

Check-In am ASW-Counter
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Mittagspause
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Ende

Networking und Umtrunk mit Kooperationspartnern und ASW

Ab 08:30 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 10:30 Uhr
Seminar

10:30 – 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 – 12:15 Uhr
Seminar

12:15 – 13:45 Uhr
Mittagspause

13:45 – 15:00 Uhr
Seminar

15:00 – 15:15 Uhr
Kaffeepause

15:15 – 16:30 Uhr
Seminar

16:30 Uhr
Ende

Ab 16:30 Uhr
Networking und Umtrunk mit Kooperationspartnern und ASW

Aktuelle Entwicklungen bei der Besteuerung von Personengesellschaften

Die Besteuerung von Personengesellschaften ist derzeit von zahlreichen gesetzlichen Änderungen sowie neuen Entwicklungen in Rechtsprechung und Praxis geprägt. Insbesondere durch das MoPeG ergeben sich neue Fragestellungen zur Bilanzierung von Mitunternehmerschaften, zum Betriebsvermögen sowie zu besonderen Strukturen wie doppelstöckigen Personengesellschaften oder mitunternehmerischen Betriebsaufspaltungen. Gleichzeitig bergen Umstrukturierungen von Personengesellschaften erhebliche steuerliche Praxisrisiken, insbesondere im Zusammenhang mit verschiedenen Sperrfristenregelungen. Darüber hinaus gewinnen aktuelle Themen wie die Abfärbe-Theorie, die korrespondierende Bilanzierung sowie die praktischen Auswirkungen des reformierten Personengesellschaftsrechts zunehmend an Bedeutung.

Inhalte

I. Bilanzierungskonkurrenzen bei Personengesellschaften in der Beratungspraxis

  1. Handels- und steuerrechtliches Betriebsvermögen von Mitunternehmerschaften nach MoPeG
  2. Bilanzierungsfragen und aktuelle Aspekte bei doppelstöckigen Personengesellschaften
  3. Besonderheiten der mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung
  4. Exkurs: Besonderheiten der rein vermögensverwaltenden Personengesellschaft

II. Praxisfallen: Sperrfristen im Rahmen der Umstrukturierung von Mitunternehmerschaften

  1. Verschärfung der Körperschaftklauseln im Rahmen der Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern (§ 6 Abs. 5 S. 3 ff. EStG)
  2. Realteilung einer Personengesellschaft und Sperrfristen (§ 16 Abs. 3 Satz 2 ff. KStG)
  3. Gestaltungsmöglichkeiten und Sperrfristen bei der unentgeltlichen Übertragung von (Teil-)Mitunternehmeranteilen (§ 6 Abs. 3 Satz 2 EStG)

III. Sonstige aktuelle Aspekte zur Personengesellschaftsbesteuerung

  1. Neues zur Abfärbe-Theorie und zur Infektion freiberuflicher Personengesellschaften
  2. Facetten des Grundsatzes der korrespondierenden Bilanzierung bei Mitunternehmerschaften
  3. MoPeG - oder was davon in der bzw. für die Praxis übriggeblieben ist
Referent: Cristian Esteves Gomes, RA
Tagesablauf

Ab 08:30 Uhr
09:00 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:15 – 14:30 Uhr
14:30 – 14:45 Uhr
14:45 – 16:00 Uhr
16:00 Uhr

Check-In am ASW-Counter
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Ende

Ab 08:30 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 10:30 Uhr
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13:45 – 15:00 Uhr
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15:15 – 16:30 Uhr
Seminar

16:30 Uhr
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Umsatzsteuer 2026: Brennpunkte erkennen, Fristen sicher einhalten

Das Umsatzsteuerrecht bleibt auch im Jahr 2026 stark in Bewegung: Gesetzesänderungen, neue Verwaltungsanweisungen sowie aktuelle Rechtsprechung von BFH und EuGH führen zu zahlreichen Anpassungen in der Praxis und erfordern eine kontinuierliche Überprüfung bestehender Prozesse. Besonders relevant sind dabei Fragen zur Unternehmereigenschaft, zur Organschaft, zum Vorsteuerabzug sowie zur umsatzsteuerlichen Behandlung verschiedener Leistungen.

Das Seminar gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Änderungen und aktuellen Brennpunkte im Umsatzsteuerrecht und zeigt auf, welche praktischen Konsequenzen sich daraus für Unternehmen und Berater ergeben. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und umsatzsteuerliche Pflichten sowie Fristen sicher einzuhalten.

Inhalte

I. Gesetzesänderungen zum 1.1.2026, u. a. durch das Steueränderungsgesetz

  1. Unternehmereigenschaft, defizitäre Tätigkeiten und Zuschüsse
  2. Aktuelles zur Organschaft und zu weiteren Kooperationen
  3. Brennpunkt: echter vs. unechter Schadensersatz
  4. Aktuelles zur Umsatzbesteuerung von Immobilien und in der Gastronomie
  5. Neues zur Umsatzsteuer im digitalen Zeitalter: E-Commerce, Internet-Gutscheine und Online-Dienstleistungen
  6. Aktuelles zu Steuerbefreiungen, u.a. im Bereich Bildung, Kultur und Sport
  7. Die neuen Grundsätze zur Einheitlichkeit der Leistung: Vermietung, Beherbergung und Rechtewahrnehmung
  8. Aktuelles zum ermäßigten Steuersatz, u.a. für gemeinnützige Körperschaften
  9. Brennpunkt Vorsteuerabzug: E-Rechnung, Rechnungskorrekturen, Vorsteueraufteilung
  10. Die neuen Rechtsprechungs- und Verwaltungsgrundsätze zu § 14c UStG und den Reemtsma-Anspruch

II. Weitere aktuelle BFH/EuGH-Rechtsprechung sowie Verwaltungsanweisungen

Referent: Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, RA
Tagesablauf

Ab 08:30 Uhr
09:00 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:15 – 14:30 Uhr
14:30 – 14:45 Uhr
14:45 – 16:00 Uhr
16:00 Uhr

 

Check-In am ASW-Counter
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Kaffeepause
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Ab 08:30 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 10:30 Uhr
Seminar

10:30 – 10:45 Uhr
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10:45 – 12:15 Uhr
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12:15 – 13:45 Uhr
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13:45 – 15:00 Uhr
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15:00 – 15:15 Uhr
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15:15 – 16:30 Uhr
Seminar

16:30 Uhr
Ende

Ab 18:00 Uhr
Lions Rock Nacht auf dem Kurplatz

Insolvenzvermeidung durch Restrukturierung und Vermögenssicherung durch „asset protection“: Rechtliche Fallstricke und Lösungen

Unternehmen geraten zunehmend früher in wirtschaftliche Krisensituationen, in denen rechtzeitige Restrukturierungsmaßnahmen entscheidend sein können, um eine Insolvenz zu vermeiden. Gesetzliche Instrumente wie das StaRUG eröffnen hierfür neue Möglichkeiten, stellen Geschäftsleiter und Berater jedoch zugleich vor komplexe rechtliche und steuerliche Fragestellungen.

Das Seminar gibt einen Überblick über zentrale Restrukturierungs- und Sanierungsinstrumente sowie über Haftungsrisiken für Geschäftsleiter in der Krise. Zudem werden steuerliche Besonderheiten und typische Risiken im Zusammenhang mit Vermögenssicherung („Asset Protection“) und Insolvenzanfechtung praxisnah dargestellt. Ziel ist es, rechtliche Fallstricke frühzeitig zu erkennen und tragfähige Lösungsansätze aufzuzeigen.

Inhalte

I. Einführung

  1. Instrumente der Restrukturierung und Sanierung nach dem StaRUG
  2. Sanierung durch Insolvenzplanverfahren
  3. Haftungsrisiken für Geschäftsführer und Vorstände in Krise und Insolvenz
  4. Steuerfragen in Restrukturierung und Insolvenz:
    • Umsatzkorrektur
    • Sanierungsgewinne und Grunderwerbsteuer
  5. „Asset protection“ und Insolvenzanfechtung

II. Fazit und Ausblick

Referent: Matthias Borgmeier, StB
Tagesablauf

Ab 08:30 Uhr
09:00 – 10:30 Uhr
10:30 – 10:45 Uhr
10:45 – 12:15 Uhr
12:15 – 12:30 Uhr
12:30 – 14:00 Uhr
14:00 Uhr

Check-In am ASW-Counter
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Kaffeepause
Seminar
Ende der 69. Steuerfachtagung

Ab 08:30 Uhr
Check-In am ASW-Counter

09:00 – 10:30 Uhr
Seminar

10:30 – 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 – 12:15 Uhr
Seminar

12:15 – 12:30 Uhr
Kaffeepause

12:30 – 14:00 Uhr
Seminar

14:00 Uhr
Ende der 68. Steuerfachtagung

Aktuelles Verfahrensrecht: Von der Rechtsprechung über die Finanzverwaltung bis hin zu Exkursthemen

Das steuerliche Verfahrensrecht entwickelt sich kontinuierlich weiter – sowohl durch neue Rechtsprechung als auch durch aktuelle Verwaltungsanweisungen. Gleichzeitig gewinnen digitale Verfahren, erweiterte Mitwirkungspflichten und neue Instrumente der Finanzverwaltung zunehmend an Bedeutung. Für Berater ist es daher wichtig, aktuelle Entwicklungen frühzeitig zu kennen und deren Auswirkungen auf die Praxis richtig einzuordnen.

Das Seminar gibt einen kompakten Überblick über wichtige Neuerungen im steuerlichen Verfahrensrecht und greift darüber hinaus ausgewählte Exkursthemen auf, etwa zu Digitalisierung, Datenanalysen der Finanzverwaltung oder neuen Mitwirkungspflichten. Die Inhalte werden dabei tagesaktuell an Rechtsprechung, Verwaltung und Praxisentwicklungen angepasst.

Inhalte

I. Aktuelle Rechtsprechung

II. Aktuelles aus der Finanzverwaltung

III. Exkursthemen (u. a.)

  1. Auswertung des Influencer Datenpakets
  2. Vorausgefüllte Steuererklärung
  3. Digitale Steuerbescheide § 122a AO
  4. Qualifiziertes Mitwirkungsverlangen § 200a AO
  5. Erweiterte steuerliche Berichtigungspflicht § 153 Abs. 4 AO
  6. KI und Korrekturvorschriften